Italien und Griechenland – zwei Länder im Süden von Europa, die mit besonderer Mentalität der Bevölkerung aufwarten, und mit einer langen Geschichte. Denn gerade diese beiden Länder stehen für den Begriff „Altes Europa“. Wer bereits einmal eine Reise durch Italien unternommen hat, besuchte wahrscheinlich Städte wie Rom, Venedig, Florenz und Pisa und ließ sich auch vom Charme der vielen schönen und alten kleinen Dörfern an den Küsten verzaubern. Denn während gerade in den großen Städten die Touristen allgegenwärtig sind, lassen sich gerade in den etwas abgeschiedenen Regionen noch echte Perlen finden, scheinbar unentdeckt vom Massentourismus. Nebst Spanien ist Italien ein sehr beliebtes Urlaubsziel für die Deutschen. Im Norden locken die Alpenregion, der Gardasee, der Lago Maggiore oder auch Lago di Como zu einem Urlaub ein, die Insel Sizilien oder auch Elba oder Sizilien sind ebenso beliebte Ziele. Italien bietet doch nicht nur Strand und Kultur. Sondern auch kulinarische Genüsse, und eine überschwängliche positive Mentalität, die sich in Herzlichkeit und Gasfreundschaft ausdrückt.
Ähnliches trifft man in Griechenland: Zeugnisse der Vergangenheit sind typische Touristenziele, freundliche Menschen und die Metropole Athen machen auch dieses Land zu einem Urlaubsziel, das man immer wieder gerne besucht. Die Wirtschaft des Landes ist allerdings nicht so gut gestellt: hohe Arbeitslosigkeit und ein zu hoher Haushaltsdefizit macht diesen EU-Staat immer wieder zum Sorgenkind der Europäischen Union. Und alle Jahre wieder gehen die Griechen auf die Straße, um gegen die aktuelle Politik zu protestieren – doch die Schieflage scheint so extrem zu sein, dass auch die Politik machtlos zu sein scheint.
Eines haben die Perlen im Süden von Europa in der Regel gemeinsam, egal ob es sich um Griechenland, Italien, Spanien oder die Türkei handelt: Die Bevölkerung ist sehr gläubig. Gotteshäuser und Kirchen werden nicht nur zu den Feiertagen besucht, sondern die Religion wird auch aktiv gelebt, spielt im Alltag eine große Bedeutung.